Das Cafe Ortjohann ist so etwas wie der zentrale Treffpunkt im Dinslakener Ortsteil Hiesfeld. Es liegt an prominenter Stelle in der Sterkrader Strasse, schräg gegenüber der Lieblingsmetzgerei meiner Cousine. Vor allem Samstags sieht man hier die Einheimischen bei einem Tässchen Kaffee, unter der Woche natürlich all die Schulkinder und Handwerker, die sich ein belegtes Brötchen oder ein süsses Teilchen zum Mitnehmen kaufen.
Parkmöglichkeiten gibt es rundherum, jedoch sind alle kostenpflichtig. Das Cafe hat an sieben Tagen in der Woche geöffnet (sehr sympathisch!). Man kann bei gutem Wetter sehr nett draussen sitzen und hat die ganze Einkaufsstrasse im Blick. Drinnen schaut es so ein bisschen nach ausgehendem 20. Jahrhundert aus, sehr gepflegt und gemütlich, mit kleinen bunt bezogenen Sitzbänken und –ecken und hellen Buchenholztischen.
Das Angebot reicht von einer großen Auswahl an Kuchen und Torten über diversen Brotsorten, verschiedenen Brötchen über Kaffeespezialitäten bis hin zu regionalen Besonderheiten. Besonders imponieren mir gerade die Stutenmänner, die es im Herbst bis zur Vorweihnachtszeit gibt. Ich werde vor meiner Abreise bestimmt noch einige als Mitbringsel kaufen.
Heute mittag habe ich eine kleine Laugenpizza gewählt, die mir lustigerweise als Käseschinkenroissant abgerechnet wurde. In Wirklichkeit war es ein tellergrosses Stück Laugengebäck, sehr lecker mit Tomaten und Käse belegt und auf Wunsch frisch überbacken. Für knapp 3 Euro ein sehr leckerer und gut sättigender Snack, gar nicht fett und auch noch vegetarisch. Meine Cousine wollte nur ein Kürbiskernbrötchen, das ganz knusprig aussah.
Besonders erwähnenswert finde ich die überaus freundliche, entgegenkommende, adrette Bedienung, die mich sogleich sehr aufmerksam begrüsst hat und all meine Fragen unumwunden beantworten konnte. Mit einer offenbar neuen, einzuarbeitenden Kraft ging sie sehr nachsichtig um. Und für einen persönlich bekannten Schuljungen vor mir hatte sie ein paar aufmunternde Worte. So wünscht man sich sein Stammcafe.
Wenn man Produkte mitnehmen möchte, wird man gut beraten; Brötchen werden ganz individuell nach eigenen Wünschen belegt. Die Auslagen sind proper, gut beleuchtet und einladend. Nahe das Eingangs befindet sich eine kleine Extratheke mit reduziertem Backwerk. Alles in allem ein Cafe, in das ich gerne wiederkomme, natürlich auch mal bei gutem Wetter und an einem Sonntagnachmittag zum Kuchenessen.
Das Cafe Ortjohann ist so etwas wie der zentrale Treffpunkt im Dinslakener Ortsteil Hiesfeld. Es liegt an prominenter Stelle in der Sterkrader Strasse, schräg gegenüber der Lieblingsmetzgerei meiner Cousine. Vor allem Samstags sieht man hier die Einheimischen bei einem Tässchen Kaffee, unter der Woche natürlich all die Schulkinder und Handwerker, die sich ein belegtes Brötchen oder ein süsses Teilchen zum Mitnehmen kaufen.
Parkmöglichkeiten gibt es rundherum, jedoch sind alle kostenpflichtig. Das Cafe hat an sieben Tagen in der Woche geöffnet (sehr... mehr lesen
Cafe Ortjohann
Cafe Ortjohann€-€€€Cafe02064 826230Sterkrader Str. 269, 46539 Dinslaken
4.0 stars -
"Nettes Cafe in Hiesfeld" MinitarDas Cafe Ortjohann ist so etwas wie der zentrale Treffpunkt im Dinslakener Ortsteil Hiesfeld. Es liegt an prominenter Stelle in der Sterkrader Strasse, schräg gegenüber der Lieblingsmetzgerei meiner Cousine. Vor allem Samstags sieht man hier die Einheimischen bei einem Tässchen Kaffee, unter der Woche natürlich all die Schulkinder und Handwerker, die sich ein belegtes Brötchen oder ein süsses Teilchen zum Mitnehmen kaufen.
Parkmöglichkeiten gibt es rundherum, jedoch sind alle kostenpflichtig. Das Cafe hat an sieben Tagen in der Woche geöffnet (sehr
Die Grafenmühle ist ein höchst beliebtes Ruhrpott-Ausflugsziel in der Kirchheller Heide, vor allem für Besucher der etwa 3 km entfernten Halde Haniel, der ein spannendes neues Land-Art-Leben eingehaucht worden ist. Was ich besonders erwähnenswert finde: sowohl Kinder als auch Hunde sind hier ausdrücklich erwünscht! Für die kleinen Gäste gibt es einen Spielplatz mit Sandkasten, Schaukel, Kletterturm, und Rutsche – alles vom Biergarten aus gut einsehbar. Ansonsten ist das Lokal ein Treff für Biker, Angler und Männer, die auf dicke Jacke machen! Lustig, vor allem, wenn man nicht aus der Gegend stammt…
Die Speisekarte bietet ein abwechslungsreiches Cross-over zwischen internationaler Küche und deftigen, lokalen Spezialitäten wie Bratkartoffelpfanne. Es gibt eine große Auswahl an frischen Salaten, an diversen Schnitzel, vielen Pastagerichte und tollen Burgerspezialitäten. Mir selbst stand der Sinn nach Flammkuchen. Die werden in ovaler Form und in bestimmten Standardangeboten serviert, z.B. Meditteran, Toskana oder Elsässer Art, was man mit besonders zu ordernden und zu bezahlenden Zutaten noch aufpimpen kann. Ich habe Elsässer Art gewählt (mit Creme Fraiche, Speckwürfeln & Schalotten) , mit extra Mozzarella (Aufpreis von 1,90 Euro). Das Teil war knusprig, aromatisch und wirklich erste Sahne! Eher Mittelmaß und irgendwie geschmacksneutral geriet dafür der Apfelkuchen für 2,90 Euro – aber Süßspeisen sind sowieso nicht mein Lieblingsessen. Brauchte einfach noch eine Begleitung zu meinem Pott Kaffee, der nicht zu säurehaltig war, über angenehme Tiefe verfügte und bei 2,50 Euro für einen sehr angemessenen Preis zu haben war.
Das Herzblut ist angenehm rustikal-gemütlich möbliert, innen in dunklen Farben gehalten, mit viel Holz und netten Deko-Elementen. Draussen im Biergarten sitzt man in bequemen Pseudo-Rattan-Stühlen. Die Bedienung ist wirklich supersupernett. Original-Ton: „ Schmeckt dat so lecker, wie et aussieht?“ Fragen werden mit entwaffnender Freundlichkeit und Direktheit beantwortet. So gut aufgehoben habe ich mich in dieser Region selten gefühlt. Fazit: bei meinem nächsten Besuch bringe ich auf jeden Fall die kleine Tochter meiner Cousine mit, denn hier locken auch Kindermenüs „Für die Kurzen“.
Die Grafenmühle ist ein höchst beliebtes Ruhrpott-Ausflugsziel in der Kirchheller Heide, vor allem für Besucher der etwa 3 km entfernten Halde Haniel, der ein spannendes neues Land-Art-Leben eingehaucht worden ist. Was ich besonders erwähnenswert finde: sowohl Kinder als auch Hunde sind hier ausdrücklich erwünscht! Für die kleinen Gäste gibt es einen Spielplatz mit Sandkasten, Schaukel, Kletterturm, und Rutsche – alles vom Biergarten aus gut einsehbar. Ansonsten ist das Lokal ein Treff für Biker, Angler und Männer, die auf dicke Jacke... mehr lesen
3.5 stars -
"Ausflugslokal mit Herz" MinitarDie Grafenmühle ist ein höchst beliebtes Ruhrpott-Ausflugsziel in der Kirchheller Heide, vor allem für Besucher der etwa 3 km entfernten Halde Haniel, der ein spannendes neues Land-Art-Leben eingehaucht worden ist. Was ich besonders erwähnenswert finde: sowohl Kinder als auch Hunde sind hier ausdrücklich erwünscht! Für die kleinen Gäste gibt es einen Spielplatz mit Sandkasten, Schaukel, Kletterturm, und Rutsche – alles vom Biergarten aus gut einsehbar. Ansonsten ist das Lokal ein Treff für Biker, Angler und Männer, die auf dicke Jacke
Der Voerdener Ortsteil Götterswickerhamm ist wahrlich ein Ort, den die Götter geschaffen haben. Schöner und entspannter und paradiesischer kann man den Rhein weit und breit nicht geniessen.
Zur Rheinwacht gehören mehrere Gebäudekomplexe und Bereiche: Cafe, Restaurant, Biergarten, Holzhütte, Minigolfbahn. Das etwas von der Rheinpromenade zurückversetzte Haupthaus kenne ich schon länger. Nun ist niegelnagelneu noch im angrenzenden Biergarten eine Erdinger Urweisse-Hütte entstanden, die so bayrisch aussieht, als sei sie hier geradewegs vom Himmel gefallen. Aber okay: andernorts finden Oktoberfeste statt, hier in Nordrhein-Westfalen kann man Haxen, Hähnchen, Leberkäse im Dirndl oder in Lederhosen geniessen und dabei einen spektakulären Rheinblick geniessen. Durchaus ein Alleinstellungsmerkmal!
Die Erdinger Urweisse-Hütte bietet Platz für 120 Personen und ist somit prädestiniert für Familien- und Firmenfeiern. Bei gutem Wetter kann man aber im großzügigen, gut bestuhlten Biergarten Platz nehmen, so wie ich es kürzlich getan haben. Von der etwas erhabenen Lage aus kann man ganz gut Schiffe kucken und die Aussicht, sowie den Sonnenuntergang geniessen. Die Architektur sowie das Mobiliar ist alpenländisch angehaucht, hochwertig rustikal und angenehm holzlastig. Ich habe mir erzählen lassen, dass man hier wochenends ein ganz tolles Frühstücksbüffet einnehmen kann: mit Eierspeisen, Räucherlachs, Obstsalat, frischen Salaten, Müsli etc. Im sehr günstigen Preis von 13,50 Euro sind Kaffee oder Tee enthalten.
Da ich am Abend zu Besuch war, konnte ich zwar noch draussen sitzen, habe jedoch mit der deftigen Speisekarte vorlieb genommen. Die Tische sind rustikal mit rot-weiss gewürfelten Tischdecken geschmückt und man sitzt an den traditionellen Biergartentischen und –stühlen. Letztere finde ich für längere Zeit etwas ungemütlich und man klemmt sich oft die Finger ein. Egal. Kommen wir zum Speisenangebot. Es gibt bayrische Schmankerln, aber auch Wildgerichte und viel Deftiges. Ausnahmsweise habe ich den Hüttenburger gewählt, der für 12,50 Euro nicht ganz günstig war. Wabbeliges Brötchen mit Sesam, kross gebratener Burger und reichlich 0815-Fritten. Dass für Mayonnaise und Ketchup jeweils 20 Cent extra berechnet wurde, fande ich nicht so kundenfreundlich. Das wird andernorts besser gelöst.
Die Fritten waren mir etwas zu lätschig, der Burger nicht außergewöhnlich, aber anständiges Mittelmaß. Mir schwante Convenience. Serviert wurde immerhin auf einem ansprechenden Porzellanteller. Auch am alkoholfreien Erdinger für 3,90 Euro war nichts auszusetzen. Da am Abend meines Besuches nicht viel los war, kam die Bedienung in angemessener Zeit und servierte zuverlässig.
Noch ein paar Worte zur Anreise. Am besten kommt man mit den PKW, denn gegenüber das Haupthauses gibt es genügend kostenlose Parkplätze. Gewöhnlich kommen viele Gäste auch mit dem Fahrrad, was angesichts der ebenen Wege sehr angenehm ist. Auf dem Uferweg kommt man sogar mit dem Rollator gut voran, nur mit dem Kinderwagen wird es zuweilen etwas eng.
Alles in allem fand ich das bayrische Ambiente im Ruhrgebiet etwas befremdlich, doch der sensationelle Ausblick auf den hier breiter werdenden Rhein und die vorüberfahrenden Schiffe versöhnt für so manches. Der Ort ist ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie.Achja, gut fand ich auch noch, dass ich hier sonntag abends doch noch ein relativ ruhiges, besinnliches Plätzchen gefunden habe!
Der Voerdener Ortsteil Götterswickerhamm ist wahrlich ein Ort, den die Götter geschaffen haben. Schöner und entspannter und paradiesischer kann man den Rhein weit und breit nicht geniessen.
Zur Rheinwacht gehören mehrere Gebäudekomplexe und Bereiche: Cafe, Restaurant, Biergarten, Holzhütte, Minigolfbahn. Das etwas von der Rheinpromenade zurückversetzte Haupthaus kenne ich schon länger. Nun ist niegelnagelneu noch im angrenzenden Biergarten eine Erdinger Urweisse-Hütte entstanden, die so bayrisch aussieht, als sei sie hier geradewegs vom Himmel gefallen. Aber okay: andernorts finden Oktoberfeste statt, hier... mehr lesen
3.5 stars -
"Mehr als die Wacht am Rhein" MinitarDer Voerdener Ortsteil Götterswickerhamm ist wahrlich ein Ort, den die Götter geschaffen haben. Schöner und entspannter und paradiesischer kann man den Rhein weit und breit nicht geniessen.
Zur Rheinwacht gehören mehrere Gebäudekomplexe und Bereiche: Cafe, Restaurant, Biergarten, Holzhütte, Minigolfbahn. Das etwas von der Rheinpromenade zurückversetzte Haupthaus kenne ich schon länger. Nun ist niegelnagelneu noch im angrenzenden Biergarten eine Erdinger Urweisse-Hütte entstanden, die so bayrisch aussieht, als sei sie hier geradewegs vom Himmel gefallen. Aber okay: andernorts finden Oktoberfeste statt, hier
LaLuna gibt es an verschiedenen Standorten in Deutschland, wobei Dinslaken einen ganz besonderen Stellenwert hat. Das Angebot geht über ein übliches Eiscafe hinaus und bietet diverse Frühstücksangebote, ein großes Angebot an speziellen Kaffeespezialitäten und neben Kuchen und Torten auch täglich frisch gebackene Waffeln (ein Gedicht mit Sahne und heisse Kirschen!).
Das LaLuna liegt im Obergeschoss des neu eröffneten Neutor-Einkaufszentrums, das als Shopping Mall erstaunlich geschmackvoll konzipiert ist und einen sehr umfassenden Branchenmix anbietet. Im OG liegt der sogenannte Food Court, wobei LaLuna etwas abseits liegt und einen tollen Ausblick bietet. Beeindruckend fand ich das moderne Ambiente mit hellen (Kunst?)Ledersessel und Bänken, umlaufenden Regalen, freundlichem Licht und einem einladend gestalteten Büffetbereich. Leider ist man fast gezwungen, im hiesigen (kostenpflichtigen) Parkhaus zu parken, das nur über eine extrem enge und steile Zufahrt zu erreichen ist.
Meine Cousine frühstückt hier alle paar Wochen nach dem Einkaufen und lobte schon vorneweg den tollen, kundenfreundlichen Service und musste mich unbedingt einladen. Obwohl ich kein besonders grosser Eisfan bin und die Temperaturen schon ziemlich gesunken sind, musste ich einige Eissorten probieren, die mich besonders ansprachen. Unumwunden empfehlen kann ich: Granatapfel (Seltenheitswert, habe ich noch nie zuvor gegessen und imponiert vor allem durch den rosefarbenen Schimmer), Baccio (knusprig, kross mit irgendwelchen Keksen, leichter Nougatgeschmack), dunkle Schokolade (herzhaft im Geschmack und mit feinem Schmelz).
Der Service ist tatsächlich entwaffnend freundlich und direkt. Auch Kinder scheinen gerne hierher zu kommen - und das liegt nicht nur am leckeren Eisangebot! Das LaLuna hat lange Öffnungszeiten, so dass man auch mal nach der Arbeit auf einen Prosecco oder ein Glas Wein vorbeischauen kann. Zu den Preisen kann ich wenig sagen, da ich eingeladen wurde, aber ich denke, der nette Service und das einladende Ambiente sprechen für sich. Als einziges Manko empfinde ich die Tatsache, dass hier die Lokale keine eigenen Toiletten haben (oder ich habe sie im LaLuna nicht gleich gefunden).
LaLuna gibt es an verschiedenen Standorten in Deutschland, wobei Dinslaken einen ganz besonderen Stellenwert hat. Das Angebot geht über ein übliches Eiscafe hinaus und bietet diverse Frühstücksangebote, ein großes Angebot an speziellen Kaffeespezialitäten und neben Kuchen und Torten auch täglich frisch gebackene Waffeln (ein Gedicht mit Sahne und heisse Kirschen!).
Das LaLuna liegt im Obergeschoss des neu eröffneten Neutor-Einkaufszentrums, das als Shopping Mall erstaunlich geschmackvoll konzipiert ist und einen sehr umfassenden Branchenmix anbietet. Im OG liegt der sogenannte Food Court, wobei... mehr lesen
Gelateria La Luna
Gelateria La Luna€-€€€Eiscafe020648294638Neutorplatz 14, 46535 Dinslaken
3.0 stars -
"Modernes Ambiente in der Neutor-Galerie" MinitarLaLuna gibt es an verschiedenen Standorten in Deutschland, wobei Dinslaken einen ganz besonderen Stellenwert hat. Das Angebot geht über ein übliches Eiscafe hinaus und bietet diverse Frühstücksangebote, ein großes Angebot an speziellen Kaffeespezialitäten und neben Kuchen und Torten auch täglich frisch gebackene Waffeln (ein Gedicht mit Sahne und heisse Kirschen!).
Das LaLuna liegt im Obergeschoss des neu eröffneten Neutor-Einkaufszentrums, das als Shopping Mall erstaunlich geschmackvoll konzipiert ist und einen sehr umfassenden Branchenmix anbietet. Im OG liegt der sogenannte Food Court, wobei
Heute mittag war nach vielen Besorgungen und Einkäufen und Besuchen endlich mal Zeit für eine Pause und mir stand der Sinn nach etwas Leichtem, nicht Belastenden und doch Nahrhaften, gerne vegetarisch, gerne fettarm. Erst in diesem Frühjahr hat die Neutor-Galerie in Dinslaken eröffnet, ein modernes, großzügig gestaltetes Einkaufszentrum mit ausreichend Parkmöglichkeiten und sehr interessanten Lokalen. Meine Cousine schlug das Kikko vor, von dem sie im Freundeskreis sehr viel Gutes gehört hatte. Günstig sollte es auch noch sein, aber das konnte ich beim Betreten der Räumlichkeiten erst mal gar nicht glauben.
Das Kikko liegt im Erdgeschoss der Neutor-Galerie, im Aussenbereich mit genügend Fensterfronten. Das Restaurant erstreckt sich über zwei Etagen und mutet erst mal wie eine pompöse Disco oder eine überdimensionierte Bar in einer russischen Großstadt an: golden (!) bezogene Sessel, sehr viel Geglitzer und Geflimmer und Lichtspiele, ein riesiger, lang gezogener Tresen mit beeindruckenden Spirituosen auf den darüber liegenden Regalen, sowie ein gekühlter Weinschrank von beachtlichen Ausmaßen. Wir wurden sofort aufmerksam und professionell begrüsst und routiniert eingewiesen. Glücklicherweise fanden wir noch einen Vierertisch direkt am Fenster; dort war es sehr hell und freundlich und man konnte ganz entspannt das Straßengeschehen verfolgen.
Das Kikko als asiatisches Lokal verfolgt ein interssantes Konzept. Man kann zwar a la carte bestellen, doch die All-you-can-eat-Option ist der eigentliche Hit und das vor allem mittags. Zwischen ca. 11:30 und 16:00 kann man für die Dauer von 2,5 Stunden diverse Speisen bestellen und zwar pro Person 8 verschiedene pro Durchgang und das mit maximal 10 Durchgängen. Ich wage gar nicht hochzurrechnen, welche unglaubliche Gesamtsumme das geben könnte. Der Endpreis? Unfassbare 13,90 Euro pro Person. Man bestellt per I-Pad und erhält auf Wunsch gerne eine Einweisung und Erklärung. Man wählt pro Durchgang die gewünschten Speisen, die dann im Hintergrund in der Küche megafrisch und megeschnelle zubereitet werden und sofort nach Fertigstellung an den Tisch gebracht werden, fast wie von Zauberhand. Das Kikko ist vornehmlich japanisch orientiert mit: Sushi, Sashimi, Nigiri in den unterschiedlichsten Variationen / Vorspeisen wie Edamame, Spinat mit Sesam, Sojasprossensalat, frittiertem Tofu, diversen Suppen, Reis, Nudeln etc. / Frühlingsrollen, Tempura, Garnelen, Teriyaki, Gemüse in allen erdenklichen Variationen / Muscheln, mariniertem Rinderfilet, Tintenfisch, verschiedenen Spiessen / Grüntee-Eis, gebackenen Bananen…
Um es kurz zu machen: wir haben nur drei Durchgänge geschafft. Aber meine Begeisterung kennt keine Grenzen. Sämtliche gewählten Speisen waren ausnahmslos absolut delikat, unglaublich frisch, authentisch gewürzt, von allerbester einzigartiger Qualität. Sie wurden blitzschnell und konzentriert zubereitet (durch die Durchreiche kann man in die Küche blicken) und sofort professionell serviert. Die Porzellanschälchen und Tellerchen sind traumhaft schön, gegessen wir prinzipiell mit formschönen Stäbchen, wer dabei schwächelt, darf natürlich europäisches Besteck erbitten – doch das ist riesig und schwer und ein bisschen zu pompös. Wasabi und Ingwerscheiben werden ständig auf Wunsch nachgelegt, ein Kännchen mit Sojassauce steht auf dem Tisch.
Völlerei ist nicht angesagt denn: „Verschwendung wird nicht geschätzt – bestellen Sie bitte nur so viel, wie Sie verzehren können. Die Reste – als Folge von Überbestellung – werden für Sushi und Salate mit 1,00 € und für warme Speisen mit 2,00 € pro Gericht berechnet.“ Sehr löblich und nachahmenswert. Abends erhöht sich übrigens der Preis und man kann nur 5 Speisen pro Person und Runde bestellen. Getränke gehen natürlich extra. Meine Cola light kam in einem dickwandigen grossen Glas, mein Cafe Creme (sehr kräftig) in einer schweren Tasse. Die Milchportiönchen wurden mir vom Kellner selbst aufgemacht. Der Service war sowieso großartig und unschlagbar. Man fühlte sich geradezu wie im Schlaraffenland und von Grund auf verwöhnt.
Leider verfügt das Lokal über keine eigenen Toiletten, man kann jedoch kostenlos die sehr sauberen, sehr gut gepflegten und großzügigen des Einkaufcenters nutzen. Ein Aufzug führt im Kikko in die obere Etage, wo die Toiletten gleich um die Ecke sind.
Noch Stunden nach meinem Besuch bin ich sehr angenehm satt und staune über die Preisgünstigkeit bei maximalem Service und höchster Güte der Lebensmittel. Wenn ich in Dinslaken wohnen würde, könnte dies mein Stammlokal werden.
Heute mittag war nach vielen Besorgungen und Einkäufen und Besuchen endlich mal Zeit für eine Pause und mir stand der Sinn nach etwas Leichtem, nicht Belastenden und doch Nahrhaften, gerne vegetarisch, gerne fettarm. Erst in diesem Frühjahr hat die Neutor-Galerie in Dinslaken eröffnet, ein modernes, großzügig gestaltetes Einkaufszentrum mit ausreichend Parkmöglichkeiten und sehr interessanten Lokalen. Meine Cousine schlug das Kikko vor, von dem sie im Freundeskreis sehr viel Gutes gehört hatte. Günstig sollte es auch noch sein, aber das konnte... mehr lesen
5.0 stars -
"Höchstes kulinarisches Vergnügen mit innovativem Konzept" MinitarHeute mittag war nach vielen Besorgungen und Einkäufen und Besuchen endlich mal Zeit für eine Pause und mir stand der Sinn nach etwas Leichtem, nicht Belastenden und doch Nahrhaften, gerne vegetarisch, gerne fettarm. Erst in diesem Frühjahr hat die Neutor-Galerie in Dinslaken eröffnet, ein modernes, großzügig gestaltetes Einkaufszentrum mit ausreichend Parkmöglichkeiten und sehr interessanten Lokalen. Meine Cousine schlug das Kikko vor, von dem sie im Freundeskreis sehr viel Gutes gehört hatte. Günstig sollte es auch noch sein, aber das konnte
Welch enormen Strukturwandel das Ruhrgebiet in den letzten Jahren durchlaufen hat, sieht man ganz augenfällig im Rheinpark Duisburg. Im Stadtteil Hochfeld hat man nun wieder Zugang zum Rhein und das Projekt RheinPark Duisburg steht für die Entwicklung des rund 60 ha großen Areals zu einem neuen Stadtquartier mit Freizeiteinrichtungen, Parkanlagen und vielen kreativen Ecken. Das Projekt ist EU-gefördert und –finanziert.
Mittendrin findet man das Lokal Ziegenpeter. Es ist in einem knallroten Kubus untergebracht und hat viele wunderschöne Aussenplätze mit herrlichem Rheinblick. Das Umfeld ist mit Naturmaterialien gestaltet: mit Sand, Holz, Planken, Stein. Bei Sonnenschein kann man hier ganz relaxed in Liegestühlen auf einem gefühlten Stadtstrand chillen. Der Ziegenpeter beschäftigt Menschen mit und ohne Behinderung und steht unter der Ägide von der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH. Hier hat man sich Ökologie, Nachhaltigkeit und Regionalität auf den Fahnen geschrieben. Das Lokal hat eine kleine, feine Speisekarte mit Frühstücksangeboten, Kuchen, Kaffeespezialitäten, Snacks, kreativen Gerichten, Salaten, belegten Broten und aktuellen Wochenangeboten. Wir waren gestern nachmittag nach einem Spaziergang durch den Rheinpark dort auf einen Kaffee zu Gast und konnten aufgrund des starken Windes leider nicht draussen sitzen. Das Restaurant ist innen jedoch urgemütlich und hell eingerichtet, mit freundlichen Holzmöbeln und schönen Accessoires, die mit sichtlicher Liebe zum Detail ausgewählt wurden. Weisse Wände und dunkle Sofas schaffen interessante Kontraste.
Der Service ist ganz aufgeschlossen und freundlich. Man fühlt sich wohl gelitten und gut versorgt. Der Cappuccino ist cremig leicht und hat wenig Säure im Abgang. Den Wein fand ich für ca. 5 Euro für 0,2 Liter nicht ganz billig, aber man achtet hier sehr auf Qualität und gute Marken. Schön finde ich das kleine Angebot an „Kombinierbarem“, das für mich Anleihen an die Tapas-Kultur hatte, z.B. Acocadopaste auf Brot oder ein kleiner Linsensalat aus kräftigen Belugalinsen.
Das Lokal ist auch für Menschen mit Handicap gut erreichbar, weil alle Wege durch den Rheinpark rollator- und vermutlich sogar rollstuhlgängig sind. Auch mit Kinderwagen hat man keine Probleme und ist willkommen. Ob der Ziegenpeter auch im Winter oder bei ganz schlechtem Wetter offen hat, konnte ich nicht eruieren. Aber es gibt immer wieder tolle Mitmachaktionen, wie jetzt im Oktober das Kürbisschnitzen. Da werden auch Kinder ihren grossen Spass haben!
Welch enormen Strukturwandel das Ruhrgebiet in den letzten Jahren durchlaufen hat, sieht man ganz augenfällig im Rheinpark Duisburg. Im Stadtteil Hochfeld hat man nun wieder Zugang zum Rhein und das Projekt RheinPark Duisburg steht für die Entwicklung des rund 60 ha großen Areals zu einem neuen Stadtquartier mit Freizeiteinrichtungen, Parkanlagen und vielen kreativen Ecken. Das Projekt ist EU-gefördert und –finanziert.
Mittendrin findet man das Lokal Ziegenpeter. Es ist in einem knallroten Kubus untergebracht und hat viele wunderschöne Aussenplätze mit herrlichem Rheinblick.... mehr lesen
3.5 stars -
"Roter Kubus im Rheinpark" MinitarWelch enormen Strukturwandel das Ruhrgebiet in den letzten Jahren durchlaufen hat, sieht man ganz augenfällig im Rheinpark Duisburg. Im Stadtteil Hochfeld hat man nun wieder Zugang zum Rhein und das Projekt RheinPark Duisburg steht für die Entwicklung des rund 60 ha großen Areals zu einem neuen Stadtquartier mit Freizeiteinrichtungen, Parkanlagen und vielen kreativen Ecken. Das Projekt ist EU-gefördert und –finanziert.
Mittendrin findet man das Lokal Ziegenpeter. Es ist in einem knallroten Kubus untergebracht und hat viele wunderschöne Aussenplätze mit herrlichem Rheinblick.
Allora, hier regieren Don Riga Toni & Al Pa Gino !! Wer mit hungrigem Magen in Dinslakens Industriegebiet einbiegt und den leuchtenden Schriftzug von Mamma's Simple Food entdeckt, wird nur allzu gerne den großzügigen Parkplatz rund ums Haus ansteuern und eine Pause einlegen. Schon von draussen sieht man durch die weiten Fensterfronten ein urgemütliches Lokal, das meistens proppevoll ist. Mit Freundeskreisen, Paaren, Truckern, Familien und Lonesome Cowboys. Sehr viel Italiener übrigens auch. Und das hat seinen guten Grund!
Mir wurde diese Lokal als die beste Pizzeria weit und breit angekündigt (von einem Einheimischen) und offenbar haben die Leute mal bei irgendeiner Pizza-Weltmeisterschaft gewonnen. So was teste ich am liebsten selbst mal an. Wenn man das Lokal betritt ist man erst mal überwältigt von den vielen Eindrücken: ein einladender Tresen mit freundlich lächelnden Mädels dahinter und einem schwitzenden, kraftvoll den Hefeteig knetenden Pizzabäcker dahinter (ich glaube, das war Gino) und darüber eine riiiiiesssige Tafel mit dem Speisenangebot und davor noch einige temporäre Angebote (z.B. Speisen mit Steinpilzen) und eine verglaste Auslage mit hausgemachter Pasta und und und…
Das Lokal ist mit gemütlichen Holztischen und Stühlen, sowie grün-weiss gewürfelten Tischdecken bestückt. Dazwischen ein bisschen kreative Unordnung und ein grosser Tisch mit diversen Weinflaschen (offenbar kann man hier auch Weine kaufen). Dazu aus den Lautsprechern ziemlich lautstark irgendein italienischer Sänger und ganz viel Palaver aus allen Ecken. Das Überangebot hat mich erst mal erschlagen. Aber der Zufall hat mir die Auswahl erleichtert, denn Montags heisst es: Solo Pizza! Mit gutem Zureden gibt’s auch noch Salate. Aber der Rest der Karte (vegetarische Angebote, Vorspeisen, Fleisch, Pasta in den unterschiedlichsten Variationen) entfällt.
Habe mich spontan für die vegetarische Pizza entschieden (9,00 Euro) und war begeistert! Bei der Bestellung hat man seinen Vornamen zu nennen. Bei der Auslieferung wird der dann ausgerufen. Während der Wartezeit habe ich schon mal einen Grappa zu mir genommen, der mit 4,50 Euro nicht ganz billig war, aber aus einer ganz besonderen 2-Liter-Pulle kam und der Farbe nach zu schliessen bestimmt mehrere Jahre im Eichenfass gelagert wurde. Sehr bekömmlich und fein! Die Pizza war riesig und hätte 2 Personen satt gemacht. Sie war in mehrere Segmente aufgeteilt, die mit den verschiedenen vegetarischen Bestandteilen belegt war: mit hauchdünnen Auberginenscheiben, pikanten schwarzen Oliven, feinen Champignonscheiben, leicht sauer eingelegten Artischockenherzen, fein geschnittener gelber und orangener Paprika, knackigen Broccoliröschen, frischem Blattspinat und dünnen Zucchinischeiben. Die Pizza wurde im Holzofen über Buchenholz zubereitet und überzeugte durch kräftige , herzhafte Aromen. Der Boden war gerade al dente, habhaft, vollmundig, aber weder zu kross, noch zu lätschig. Geradezu ein Gedicht! Wir haben ausserdem noch eine Pizza Gamberetti bestellt, auch sehr fein und gut verdaulich und auch hier eine derartig große Portion, dass man zwei Tage lang davon essen konnte (und sie schmeckte tatsächlich heute mittag, in der Mikrowelle aufgewärmt, immer noch gleichermassen lecker, ganz ohne Abstriche). Übrigens gibt es auch legendär gutes italiensches Eis mit so Saucen wie Mokka oder Amarena oder sogar Bananensauce!)
Die Stimmung in der Belegschaft war ansteckend gut. Hier herrscht einfach eine entspannte Atmosphäre und man spürt, dass allen die Arbeit riesigen Spass macht. In diesem Familienunternehmen halten alle zusammen. Und viele der Gäste schienen Stammgäste zu sein, die regelmässig vorbei kommen. Bei gutem Wetter kann man übrigens draussen sitzen, die Tische sind mit Grünpflanzen ganz angenehm von der Strasse abgetrennt. Auf den bisherigen Ruhetag (Montag) wurde übrigens verzichtet, wohl aufgrund des grossen Zulaufs. Da nimmt man gerne hin, einmal pro Woche sich mit Solo Pizza zufrieden zu geben.
Achja, natürlich gibts alles auch zum Mitnehmen. Und die Wartezeiten sind recht kurz (bei uns nur eine Viertelstunde).
Allora, hier regieren Don Riga Toni & Al Pa Gino !! Wer mit hungrigem Magen in Dinslakens Industriegebiet einbiegt und den leuchtenden Schriftzug von Mamma's Simple Food entdeckt, wird nur allzu gerne den großzügigen Parkplatz rund ums Haus ansteuern und eine Pause einlegen. Schon von draussen sieht man durch die weiten Fensterfronten ein urgemütliches Lokal, das meistens proppevoll ist. Mit Freundeskreisen, Paaren, Truckern, Familien und Lonesome Cowboys. Sehr viel Italiener übrigens auch. Und das hat seinen guten Grund!
Mir wurde diese... mehr lesen
4.0 stars -
"Little Italy in Dinslaken" MinitarAllora, hier regieren Don Riga Toni & Al Pa Gino !! Wer mit hungrigem Magen in Dinslakens Industriegebiet einbiegt und den leuchtenden Schriftzug von Mamma's Simple Food entdeckt, wird nur allzu gerne den großzügigen Parkplatz rund ums Haus ansteuern und eine Pause einlegen. Schon von draussen sieht man durch die weiten Fensterfronten ein urgemütliches Lokal, das meistens proppevoll ist. Mit Freundeskreisen, Paaren, Truckern, Familien und Lonesome Cowboys. Sehr viel Italiener übrigens auch. Und das hat seinen guten Grund!
Mir wurde diese
Der Hafensturm ist Duisburgs spektakulärster Biergarten – und viel zu wenige wissen davon. Obwohl die Location seit ganzen 11 Jahren besteht, wie der Betreiber versichert. Aber nicht mal ein Stammgast aus Rumeln-Kaldenhausen, den wir dort spontan kennengelernt haben, konnte so genau sagen, wie lange er schon her kommt und was hier eigentlich früher mal war. Vielleicht eine Industriebrache?
Egal. Heutzutage sitzt man in Homberg im grandiosen Rundumblick auf Rheinorange, den majestätischen Rhein und die beeindruckende Ruhrmündung beim Hafensturm sozusagen auf einem Logenplatz. Meine einheimische Kontaktperson erinnert sich, dass es noch im letzten Jahrhundert keine Biergärten im Ruhrgebiet gab: alles zu schmutzig, zu grau, zu laut. Aber im Hier und Jetzt kommt man schon ganz schön ins Staunen. Vom Hafensturm aus hat man einen tollen Blick auf die Duisburg und die Friedrich-Ebert-Brücke. Dabei sitzt man ganz entspannt und kommod auf gemütlichen Bierbänken unter ausladenden schattigen Platanen und kann hin und wieder sogar ausgewählte Live-Musik geniessen. Während unseres Besuches am vergangenen Samstagabend war dies zum Beispiel Reggae vom Feinsten und sehr ambitioniert!
Unter uns an den Rheinauen wächst das Unkraut zuhauf und Hunde werden Gassi geführt und Jogger hecheln von dannen, aber wir geniessen den Weitblick und das örtliche Bier oder feine Longdrinks und eine wundervolle Auswahl von Fischgerichten oder deftigen Speisen. Leider hat der Hafensturm nur bei gutem Wetter geöffnet, was immer ein gewisser Unsicherheitsfaktor ist, sowohl für Bedienstete als auch für Gäste. Nach unserem ersten Spontanbesuch an einem noch recht warmen, aber schon leicht nieseligen Septembertag kamen wir noch 2x vergebens vorbei und alles hatte die Luken dicht. Das ist dann schade.
Das Wahrzeichen des Hafensturm ist ein grosser runder Turm, in dem die Getränke ausgeschenkt werden und man bei Regen auch gut unterkommt. Die maritim gestalteten Toiletten befinden sich im Haupthaus; sie sind nicht mehr ganz jungfräulich und nicht ganz gut in Schuss, aber man tut sein Bestes… In einem getrennten Büdchen gibt’s die Speisen, ein inspiriertes Angebot von Heringen, gebratenem Fisch, Garnelen, Curry-Wurst, Kartoffelsalat etc. Da man hier mit einem Fischhandel verbandelt ist, ist die Ware absolut frisch und von bester Qualität. Wir aßen Matjeshering mit reichlich Zwiebelringen in einem hellen Brötchen für unglaubliche 2,50 Euro. Der rosarote Hering hatte leichte Räucheraromen und war butterzart und sickte schön das knätschige Brötchen voll, gerade so, wie es sein muss… Der Kartoffelsalat zur Currywurst war mit Krautsalat versetzt und schön sämig-cremig. Mein Rotweinschorle war wirklich großzügig konzipiert (2/3 Wein und 1/3 Mineralwasser) und wurde mit hiesigem Vin de table, der über viel Charakter und Tiefgang verfügte, hergestellt. Da wohl immer wieder was abhanden kommt, war auf der formschönen Weinkaraffe 1 Euro Pfand, was ich vollkommen angemessen fand. Wahrscheinlich haben zuvor zu viele Menschen das hübsche Teil mit nach Hause genommen und als Blumenvase umgewandelt. Muss ja nicht unbedingt sein…
Am Abend unseres Besuches waren die Reihen sehr dünn frequentiert, weil es ab ca. 19 Uhr dicke zu regnen begann. Schade für die Reggea-Truppe. Die Besucher sind bunt gemischt: Rentner, Radfahrer, Jugendliche, Paare, Touristen, einheimische Stammgäste, Familien mit Kindern. Mit allen kommt man sehr schnell und ohne Umschweife ins Gespräch. Auch die weibliche Servicekraft war sehr mitteilsam und plauderte ohne Unterlass aus dem Nähkästchen. Wirklich angenehm ist die Tatsache, dass man hier gut mit dem Fahrrad hinkommt und man nicht so wie wir, mühsam einen (kostenlosen) Parkplatz suchen muss. Letztendlich parkten wir auf dem Gelände eines nahen Hotels mit spektakulärem Rheinblick. Aber das ist schon eine andere Geschichte. Im Winter und bei schlechtem Wetter hat der Hafensturm wohl komplett dicht. Dafür ist der Ort bei Hafenfesten und Feuerwerken ein Geheimtipp, nicht zuletzt wegen des Logenplatzes und des unverbauten Ausblickes über die Skyline Duisburgs. Hoffen wir, dass dieser Ort noch möglichst lange erhalten bleibt!
Der Hafensturm ist Duisburgs spektakulärster Biergarten – und viel zu wenige wissen davon. Obwohl die Location seit ganzen 11 Jahren besteht, wie der Betreiber versichert. Aber nicht mal ein Stammgast aus Rumeln-Kaldenhausen, den wir dort spontan kennengelernt haben, konnte so genau sagen, wie lange er schon her kommt und was hier eigentlich früher mal war. Vielleicht eine Industriebrache?
Egal. Heutzutage sitzt man in Homberg im grandiosen Rundumblick auf Rheinorange, den majestätischen Rhein und die beeindruckende Ruhrmündung beim Hafensturm sozusagen auf einem... mehr lesen
4.0 stars -
"Duisburgs schönster Biergarten" MinitarDer Hafensturm ist Duisburgs spektakulärster Biergarten – und viel zu wenige wissen davon. Obwohl die Location seit ganzen 11 Jahren besteht, wie der Betreiber versichert. Aber nicht mal ein Stammgast aus Rumeln-Kaldenhausen, den wir dort spontan kennengelernt haben, konnte so genau sagen, wie lange er schon her kommt und was hier eigentlich früher mal war. Vielleicht eine Industriebrache?
Egal. Heutzutage sitzt man in Homberg im grandiosen Rundumblick auf Rheinorange, den majestätischen Rhein und die beeindruckende Ruhrmündung beim Hafensturm sozusagen auf einem
Wer heutzutage noch an der Schönheit des Ruhrgebiets zweifelt, sollte mal nach Götterswickerhamm fahren (vielleicht abends, zum Sonnenuntergang) und am besten in der Arche einkehren. Wir waren gestern abend so um 19 Uhr dort, konnten leider nicht mehr auf den Rheinterrassen sitzen, aber vom Innern des Lokals sehr gut den Ausblick geniessen. Das hat absolut zu den Höhepunkten dieses Monats gehört!
Das verwunschen schöne Örtchen Götterswickerhamm liegt direkt an einer Rheinkrümmung und man hat von hier einen grandiosen Blick auf die vorüber gleitenden Frachtschiffe und Kreuzfahrtschiffe. Die Arche liegt fast direkt am Wasser, ist nur von einem schmalen Uferweg davon entfernt. An Hochwasser wagt man hier besser nicht zu denken…
Das Lokal verfügt über einen großzügigen Parkplatz, man kann aber auch gut mit dem Fahrrad herkommen. Das Lokal war Sonntag abends sehr gut besucht –natürlich waren alle Fenstertische reserviert. Die Hausseite zum Rhein hin ist vollständig und großzgügig verglast, vor den Fenstern stehen Doppelbänke, an denen gut 4-5 Personen Platz haben. Sehr gerne kommt man im kleinen Familienkreis hier her oder mit 2 befreundeten Paaren. Die Klientel ist gediegen, ruhig, gepflegt, mit gehobenem Altersdurchschnitt. Ich könnte mir aber vorstelllen, dass zu Ferienzeiten oder bei gutem Wetter auch viel Ausflugsverkehr herrscht und vornehmlich Familien mit Kindern zu Gast sind.
Wir wählten schliesslich einen freien Tisch in der zweiten Reihe, was eine gute Wahl ist, weil von hier hat man trotzdem einen guten Ausblick. Die Bedienung war freundlich, aufmerksam, guter Dinge. Sofort reichte man uns die Speisekarte, ein paar Minuten später noch einen handschriftlichen Zusatz, den der Koch gerade vielleicht auf einen Schmierzettel gekritzelt hatte. Nett gemeint, aber so spontan waren wir dann doch nicht. Die Arche ist als solides Fischlokal bekannte. Auf der Karte findet man etliche Fischsorten (Zander, Lachs, Scholle, Hering in verschiedenen Variationen), aber auch diverse Fleischgerichte, Salate und Suppen, auch ansprechende kleine Gerichte, wie z.B. Krabbenrührei mit Salatbeilage.
Meine Wahl fiel auf die Variation von Zander und Lachs. Statt Kartoffeln bat ich um extra viel Spinat, was gerne und unproblematisch umgesetzt wurde. Die Portion für 16,20 Euro habe ich dann trotz großen Hungers nicht geschafft – und das will was heissen! Die beiden Lachsscheiben waren herrlich frisch und zart und trotzdem leicht kross angebraten. Dagegen kam der Zander (sonst mein Lieblingsfisch) ziemlich trocken und geschmacklos daher. Vielleicht zu alt, vielleicht ein bisschen zu lang angebraten. Statt der in der Karte ausgewiesenen Mayonnaise bekam ich eine herrlich leichte rosefarbene Sauce gereicht, die wirklich ein Gedicht war. Mit dem Spinat wurde nicht gespart, er war deftig gewürzt und gab ein herrliches Farbenspiel zum Lachs ab. Mein Begleiter wähle lediglich einen Lotsen-Imbiss, das war ein Matjes-Hering im Salatbett (Möhren, Rettich, grüne Blattsalate) mit kräftigem Schwarzbrot und Butter und dazu reichlich Zwiebelringe. Da lief einem schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammen. Für 7,10 Euro eine satt machende und trotzdem nicht belastende Portion. Auch hier überzeugte die Frische und die kreative Darbietung. Tischwäsche und Gedecke waren adrett und sauber, an fast allen Tischen brannten Kerzen.
Mein Rotweinschorle (3,10 Euro) wurde in einer formschönen kleinen Karaffe serviert und war genau richtig temperiert. Dafür kam der Linie Aquavit eiskalt, genauso wie es sich gehört. Der Service funktionierte einwandfrei, war konzentriert und stets freundlich. Gerne hätte ich einen Blick in die obere Etage geworfen, wo man auch noch ein riesigen Glasfronten sitzen und auf den Rhein schauen kann, aber ich kam nicht durch. Vermutlich wird diese Etage nur bei großem Andrang geöffnet. Als wir gingen, trafen wir tatsächlich einen einzigen Gast auf der großen Aussichtsterrasse. Ich war wirklich gerührt, dass die Bedienung trotz Dunkelheit und kühlem Wetter auch diesen Bereich betreute.
Wer heutzutage noch an der Schönheit des Ruhrgebiets zweifelt, sollte mal nach Götterswickerhamm fahren (vielleicht abends, zum Sonnenuntergang) und am besten in der Arche einkehren. Wir waren gestern abend so um 19 Uhr dort, konnten leider nicht mehr auf den Rheinterrassen sitzen, aber vom Innern des Lokals sehr gut den Ausblick geniessen. Das hat absolut zu den Höhepunkten dieses Monats gehört!
Das verwunschen schöne Örtchen Götterswickerhamm liegt direkt an einer Rheinkrümmung und man hat von hier einen grandiosen Blick auf die... mehr lesen
Restaurant Zur Arche
Restaurant Zur Arche€-€€€Restaurant, Cafe0285515565Rheinpromenade 2, 46562 Voerde
4.0 stars -
"Sensationeller Rheinblick" MinitarWer heutzutage noch an der Schönheit des Ruhrgebiets zweifelt, sollte mal nach Götterswickerhamm fahren (vielleicht abends, zum Sonnenuntergang) und am besten in der Arche einkehren. Wir waren gestern abend so um 19 Uhr dort, konnten leider nicht mehr auf den Rheinterrassen sitzen, aber vom Innern des Lokals sehr gut den Ausblick geniessen. Das hat absolut zu den Höhepunkten dieses Monats gehört!
Das verwunschen schöne Örtchen Götterswickerhamm liegt direkt an einer Rheinkrümmung und man hat von hier einen grandiosen Blick auf die
Als Schwäbin habe ich den Lokalnamen „Keller-Kamer“ ursprünglich als Kellerkammer gedeutet und habe großzügig das vermeintlich fehlende m dazu gedichtet. Bis mich meine einheimische Begleitung aufklärte: Zimmer heisst hier Kamer. Interessant! Auf jedenfalls liegt dieses schon von aussen sehr schmuck aussehende und adrett hergerichtete Lokal inmitten der Haupteinkaufsstrasse von Vluyn. Das Gebäude ist von aussen sehr schön und grün umrankt und bei gutem Wetter kann man draussen sitzen und dem Innenstadttreiben zuschauen. Heute mittag war es allerdings zu kalt und zugig, so dass wir in Erwartung gemütlicher Wärme kurz vor 13 Uhr das Restaurant betraten. Beim Interieur trifft sich klassische rheinländische Inneneinrichtung mit modernem Komfort (helle Wände, moderne Bilder, ein heimeliger Kamin, dunkle Tische und helle Polster, lichte Vorhänge). Besonders angetan hatte es mir der nach hinten rausgehende großzügige Gastgarten mit schickem Mobiliar. Leider auch eher was für sonnige Tage…
Mein Begleiter steuerte sofort seinen Lieblingstisch an, wurde aber von der Bedienung etwas unwirsch zurückgepfiffen. Aber hier scheint man einen sehr direkten und geradlinigen Umgangston zu haben. Mir erschien der Service im Ton etwas zu resolut und wenig kundenorientiert. Meine Bitte auf eine NICHT allzu kalte Cola wurde sofort zurückgewiesen. Geht nicht. Woanders konnte man mir immer zimmerwarm anbieten oder wollte gar aufwärmen. Nun gut, ich habe es hingenommen. Sonderwünsche kamen hier auch sonst nicht gut an, am besten man beugt sich einfach dem hiesigen Service. Basta.
Das Speisenangebot ist relativ fleischlastig, mit einem einzigen ausgewiesenen vegetarischen Gericht (Gemüse mit Sauce Hollandaise und Käse überbacken) und glücklicherweise einigen Salatvariationen. Ich wählte den Salat mit Thunfisch und Ei (7,90 Euro). An den sonst allseits bekannten Salade nicoise orientierend, war diese Version allerdings eher etwas sparsam und dürftig und nicht sehr originell, flankiert mit zwei Baguettescheiben und lustigerweise mit gekochter Möhre. Ansonsten keine besonderen Raffinessen, das Dressing eher 0815, das Arrangement nicht besonders kreativ. Hier würde ich mir doch mehr Masse und mehr Originalität wünschen. Dafür war mein Begleiter mit seinem Champignon Medaillon (14,90 Euro) sehr glücklich, liess sogar aus Kapazitätsgründen den (langweiligen und uninspirierten) Beilagensalat zurückgehen und konnte sogar die würzigen und kross angebratenen Bratkartoffeln nicht komplett vertilgen. Meine Cousine wählte aus den jugoslawischen angeboten das Halb und Halb (halb Pleskavica und halb Cevapcici) und war begeistert von der angenehmen Schärfe und den reichlich angerichteten Zwiebelstückchen. Die Pommes Frites waren überraschend gut gewürzt, mit einer leichten Paprikanote, und einem sehr eigenen Kartoffelgeschmack. Da könnte man direkt süchtig danach werden, ich kann es nach ein paar Probierhappen durchaus bestätigen.
Mein großes Cola light (3,50 Euro für einen halben Liter) wurde eiskalt serviert und zudem in einem Bierglas. Das Veltins alkfrei für 2,50 Euro war aber ganz nach Gusto des Bestellers. Die Speisekarte wurde uns zu rasch wieder entrissen, weil am Nebentisch eine größere Gruppe eintraf. Offenbar firmiert das Lokal aber auch als Cafe. Ganz ansprechend finde ich die langen Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 9.00 bis 22:00 Uhr. Beim Rausgehen entdeckte ich direkt neben dem Eingang noch einen ruhigen, abgeschiedenen, sehr schick eingerichteten Nebenraum. Da würde ich beim nächsten Besuch gerne sitzen. Falls es ein nächstes Mal gibt….
Als Schwäbin habe ich den Lokalnamen „Keller-Kamer“ ursprünglich als Kellerkammer gedeutet und habe großzügig das vermeintlich fehlende m dazu gedichtet. Bis mich meine einheimische Begleitung aufklärte: Zimmer heisst hier Kamer. Interessant! Auf jedenfalls liegt dieses schon von aussen sehr schmuck aussehende und adrett hergerichtete Lokal inmitten der Haupteinkaufsstrasse von Vluyn. Das Gebäude ist von aussen sehr schön und grün umrankt und bei gutem Wetter kann man draussen sitzen und dem Innenstadttreiben zuschauen. Heute mittag war es allerdings zu kalt und... mehr lesen
3.0 stars -
"Fleischlastiges mit Balkan-Tendenz" MinitarAls Schwäbin habe ich den Lokalnamen „Keller-Kamer“ ursprünglich als Kellerkammer gedeutet und habe großzügig das vermeintlich fehlende m dazu gedichtet. Bis mich meine einheimische Begleitung aufklärte: Zimmer heisst hier Kamer. Interessant! Auf jedenfalls liegt dieses schon von aussen sehr schmuck aussehende und adrett hergerichtete Lokal inmitten der Haupteinkaufsstrasse von Vluyn. Das Gebäude ist von aussen sehr schön und grün umrankt und bei gutem Wetter kann man draussen sitzen und dem Innenstadttreiben zuschauen. Heute mittag war es allerdings zu kalt und
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Parkmöglichkeiten gibt es rundherum, jedoch sind alle kostenpflichtig. Das Cafe hat an sieben Tagen in der Woche geöffnet (sehr sympathisch!). Man kann bei gutem Wetter sehr nett draussen sitzen und hat die ganze Einkaufsstrasse im Blick. Drinnen schaut es so ein bisschen nach ausgehendem 20. Jahrhundert aus, sehr gepflegt und gemütlich, mit kleinen bunt bezogenen Sitzbänken und –ecken und hellen Buchenholztischen.
Das Angebot reicht von einer großen Auswahl an Kuchen und Torten über diversen Brotsorten, verschiedenen Brötchen über Kaffeespezialitäten bis hin zu regionalen Besonderheiten. Besonders imponieren mir gerade die Stutenmänner, die es im Herbst bis zur Vorweihnachtszeit gibt. Ich werde vor meiner Abreise bestimmt noch einige als Mitbringsel kaufen.
Heute mittag habe ich eine kleine Laugenpizza gewählt, die mir lustigerweise als Käseschinkenroissant abgerechnet wurde. In Wirklichkeit war es ein tellergrosses Stück Laugengebäck, sehr lecker mit Tomaten und Käse belegt und auf Wunsch frisch überbacken. Für knapp 3 Euro ein sehr leckerer und gut sättigender Snack, gar nicht fett und auch noch vegetarisch. Meine Cousine wollte nur ein Kürbiskernbrötchen, das ganz knusprig aussah.
Besonders erwähnenswert finde ich die überaus freundliche, entgegenkommende, adrette Bedienung, die mich sogleich sehr aufmerksam begrüsst hat und all meine Fragen unumwunden beantworten konnte. Mit einer offenbar neuen, einzuarbeitenden Kraft ging sie sehr nachsichtig um. Und für einen persönlich bekannten Schuljungen vor mir hatte sie ein paar aufmunternde Worte. So wünscht man sich sein Stammcafe.
Wenn man Produkte mitnehmen möchte, wird man gut beraten; Brötchen werden ganz individuell nach eigenen Wünschen belegt. Die Auslagen sind proper, gut beleuchtet und einladend. Nahe das Eingangs befindet sich eine kleine Extratheke mit reduziertem Backwerk. Alles in allem ein Cafe, in das ich gerne wiederkomme, natürlich auch mal bei gutem Wetter und an einem Sonntagnachmittag zum Kuchenessen.